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Hier kommen Gedichte (und vielleicht auch noch was anderes^^) rein. Das Copyright liegt bei mir.


>>>Die Gedichte dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis in irgendeiner Weise weiterverwendet werden<<<


Das Blubbern

blubb blubb blubb
so blubbert es
Das Blubbern
und es wird nicht aufhören zu blubbern
niemals
Das Blubbern
blubb blubb blubb
in einem großen Topf
in einer Küche
einem Labor
blubb blubb blubb
Das Blubbern
Kannst du es hören?
Wie es blubbert?
blubb blubb blubb
immer weiter
blubb blubb blubb
Das Blubbern
jeden der es hört wird es in den Wahnsinn treiben
auch dich
und mich
blubb blubb blubb
du glaubst mir nicht?
Wir sind ja auch nocht nicht lange hier
in der Küche
im Labor
hör nur weiter zu
dann wirst du wissen was ich meine
blubb blubb blubb
Das Blubbern
siehst du wie es manchmal aus dem Topf spritzt?
hoch über uns?
blubb blubb blubb
hier und da sieht man dunkelrote Tropfen auf dem Boden
Spritzer
starr nur weiter nach oben
gib dich dem Wahnsinn hin
blubb blubb blubb
Das Blubbern
spürst du die Leere in dir?
Wie sie immer größer wird?
Mit jeder Blubberblase
blubb blubb blubb
leugne es nicht
mir geht es doch auch so
blubb blubb blubb
Das Blubbern
ich sehe wie du die Hand hebst
willst zu ihm
zum Blubbern
kannst es nicht aushalten
das Verlangen ist zu groß
blubb blubb blubb
es raubt dir deinen Verstand
Das Blubbern
du kannst an nichts anderes mehr denken
du hörst nur noch
Das Blubbern
blubb blubb blubb
blubb blubb blubb blubb
ich spüre wie es auch von mir Besitz ergreift
Das Blubbern
Blubbern
blubb blubb blubb blubb
ich will es
nur es
Das Blubbern
alles andere ist egal
nebensächlich
blubb blubb blubb blubb
blubb blubb blubb blubb blubb
ich nehme die Küche nicht mehr war
das Labor
nur noch
Das Blubbern
blubb blubb blubb blubb blubb
blubb blubb blubb blubb blubb blubb
du stehst immer noch neben mir
starrst nach oben
zum Topf
zum Blubbern
Das Blubbern
Das Blubbern
blubb blubb blubb blubb blubb blubb
blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb
ich will es
ich brauche es
ich kann nicht ohne es leben
es ist mein Leben
Das Blubbern
gib mir sofort
Das Blubbern
ich spüre wie mein Magen sich verkrampft
blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb
blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb
mein Magen
er schmertzt
ich brauche es
jetzt
sofort
Das Blubbern
blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb
blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb blubb
mir kommen fast die Tränen
mein Magen
er tut so weh
und dann
er knurrt
laut
grausam
MAMA!
VERDAMMT NOCH MAL ICH HABE
HUNGER!!!

*********************************************************

Hier ruht das Leben

Bleiches, schwaches Mondlicht
Dunkle Wolkenfetzen
Man sieht die Tränen nicht,
die ihr Gesicht benetzen.

Tote Blätter fliegen
Der Wind ein Schlaflied singt
Durch ihn Äste verbiegen
Der Baum um's Leben ringt.

Blut tropft von den Armen
in der finstren Nacht.
Schmerz kennt kein Erbarmen,
der Tag ihn ihr gebracht.

Auf einem Friedhof steht
ein Grabstein, ganz allein
Das Kind spricht ein Gebet,
will wieder bei ihr sein.

Legt eine Blume nieder
auf's halb verdorrte Gras.
Tote kehren wieder,
sie auf dem Grabstein las.

Im Leben keinen Sinn mehr
Doch war es niemals besser.
Die Augen blicken leer
auf das scharfe Messer.

Rot fließt fort das Leben
Erst morgen wird man's seh'n
Die Mutter saß daneben.
Wir müssen alle geh'n.

*********************************************************

Paradox
(sinnlose Worte)

Leise stumme Schreie
Laute schlimme Stille
Leben bei der Todesweihe
Sein ungewollter Wille

Tote Bäume blühen
Bunte Farben, grau in grau
Erlosch'ne Feuer glühen
Auf trockner Wiese frischer Tau

Frische Luft gefüllt mit Gift
Leichtes Atmen fällt uns schwer
Himmelsleiter mit Höllenlift
Kein Tropfen noch im tiefen Meer

Sonne scheint in finstrer Nacht
Kein Topf voll Gold am Regenbogen
Mond am Tag vom Himmel lacht
Ehrlich wurden wir belogen.

*********************************************************

Die Jahreszeiten

Nachts im Schutz der Dunkelheit
Vom Licht des Monds nur kaum erhellt
streicht umher die Wesenheit,
der ihr Leben nicht gefällt.

Berstende Blätter unter den Füßen
Vom Wind der Freiheit schnell verweht
Entgegen dem Tod, dem bittersüßen,
der am Grabe wartend steht.

Prickelnde Angst lässt den Körper erzittern
Ein wohliger Schauer, wie Blut auf der Haut
Von Weitem schon kann der Schwarze sie wittern
Erwartet das Leben, das sie ihm anvertraut

Ein Schritt auf den Rasen voll samtigen Schnee
zum Mann mit der Sense, immer weiter
Sein Blick schweift über den eisigen See
Noch versucht sie zu lächeln und scheint heiter

Doch beschwerlich der Weg durch die weiße Pracht
Die Füße versinken in klaren Kristallen
Sie kämpft sich voran mit all ihrer Macht
Doch droht sie ins tauende Wasser zu fallen.

Die Sonne bricht aus den Wolken hervor
Sie muss sich beeilen, um nicht zu ertrinken
Hitze schießt aus des Himmels Tor
Die Füße schon in eisigen Scherben versinken.

Ein rettender Sprung, sie steht auf dem Gras
Schon verdorrt durch die Strahlen der Sonne
Der Tod gemütlich auf der Parkbank saß
träumend genießt er dieser Welt Wonne

Sie quält sich weiter durch die Hitze
Verlangt nach Wasser bei jedem Schritt
Der Dunkle beobachtet sie von seinem Sitze
Macht sich bereit, nimmt sie bald mit.

Das Gras wird langsam wieder grün
Ein angenehmer Wind beginnt zu wehen
Knospen sprießen und Blumen blüh'n
Den Toten kann sie deutlich sehen.

Schon ergreift sie zitternd seine Hand
Hört seine Stimme finster hallen
Verlässt für immer dieses Land
Die ersten Blätter fallen...

*********************************************************

Lächeln

Wenn der Wecker klingelt
und dich in deinen Albtraum schickt
steh auf
Mit einem Lächeln im Gesicht.

Geh zur Schule,
auch wenn du zitterst vor Angst
verdräng es einfach
Mit einem Lächeln im Gesicht.

Wenn sie dich schubsen und auslachen,
dich beschimpfen und schlagen,
lass es über dich ergehen
Mit einem Lächeln im Gesicht.

Wenn du deine Arbeit bekommst
und wieder eine fünf hast,
schluck den Frust runter
Mit einem Lächeln im Gesicht.

Geh nach Hause,
auch wenn deine Mutter dich anschreit
hör es dir an
Mit einem Lächeln im Gesicht.

Wenn du dann alleine bist,
und die Kl*nge in deiner Hand liegt
schne*d tief
Mit einem Lächeln im Gesicht.

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